Pflegeprodukte für Babys: Was ist wirklich wichtig?

Pflegeprodukte für Babys gibt es in einer ähnlich großen Auswahl wie Windeln oder Brei-Gläschen. Denn Babypflege ist viel mehr als nur wickeln und waschen. Die kleinen Fingernägelchen und Zehennägel wollen gestutzt, der Popo gründlich gereinigt und die Haut mit Öl oder Lotion geschmeidig gehalten werden. Wie bei fast allen Produkten rund ums Kind sind die Regale in den Drogerien dicht bepackt mit den unterschiedlichsten Varianten, die dem Baby gut tun und damit die Eltern glücklich machen sollen. Aber brauchen wir wirklich Badezusätze mit Erdbeerduft? Müssen es teure Pflegeprodukte bekannter Marken oder Naturskosmetik sein? Und welche Werkzeuge machen sich bezahlt?

Ich habe dir aufgeschrieben, welche Pflegeprodukte für Babys wir fast tagtäglich oder wöchentlich wirklich benutzen – ich war selbst überrascht, mit wie wenig man eigentlich auskommt. Deshalb hier meine Liste für die absoluten Basics in Sachen Babypflege. Du kannst sie deiner Checkliste für die Vorbeitungen in der Schwangerschaft hinzufügen, damit du dich nach der Geburt ganz auf dein Baby, das Stillen und ganz viel Kuschelzeit konzentrieren kannst!

Pflegeprodukte für Babys

Pflegeprodukte für Babys

Babynagelschere

In den ersten Wochen nach der Geburt macht es uns die Natur leicht: Die Nägel der Neugeborenen sind so dünn und brüchig, dass sie in der Regel von allein abbrechen. Irgendwann werden die Mini-Nägelchen störrischer und verlangen nach einem Schnitt. Andernfalls könnten sich die Babys beim Strampeln selbst das Gesicht zerkratzen…oder Mama und Papa! Die rubis Babynagelschere** wird in der Schweiz hergestellt, schneidet präzise und kann dank der abgerundeten Spitze das Baby kaum verletzen. Die Nagelschere trägt eine Gravur mit Klein R’s Namen und Geburtsdatum. Ein tolles Geschenk zur Geburt also, vor allem, da die Schere in einem niedlichen Elefanten-Etui aufbewahrt wird.

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Babyöl

Unter den Geschenken zur Geburt unserer Tochter war ein Babyöl von Weleda*, das wir vielseitig einsetzen konnten. Auf die noch feuchte Babyhaut aufgetragen, wirkt es feuchtigkeitsspendend. Wir geben es auch gern statt Badezusatz in die Babybadewanne, da das Öl so gleich beim Baden auch einen leichten Film auf der Haut hinterlässt. Lotionen wurden so mehr oder weniger überflüssig. Und wenn wir auf Reisen waren und ich hatte mein Abschminkzeug vergessen, konnte ich das Babyöl zusammen mit einem feuchten Wattepad zweckentfemden, um Mascara und Co. zu Leibe zu rücken.

 

Waschlappen, Pflegetücher und Wasser

Ja, schon klar, mit Wasser und Waschlappen kann man das Baby auch waschen. Wir haben aber auch beim Wechseln von Pipi-Windeln anfangs nur Waschlappen mit Wasser für die Reinigung benutzt. Feuchttücher sind auf Dauer nicht nur teuer, sie enthalten auch oft viele Duftstoffe oder chemische Zusätze. Die sind nicht nur für die Reinigung völlig unnötig, sie können die Babyhaut sogar reizen. Inzwischen nutzen wir hauptsächlich trockene Pflegetücher* mit Wasser und für unterwegs Feuchttücher ohne Duftstoffe. Die gibt es sogar bei Aldi, ausgezeichnet mit dem Gütesiegel „Sehr gut“ von Öko-Test!

 

Windel- bzw. Wundschutzcreme

Man kann noch so oft die Windeln wechseln oder auf eine reizarme Ernährung achten: Manchmal wird der Popo wund! In diesen Fällen tragen wir bis heute die Windelcreme von Weleda* auf. Sie hat bisher bei wundem Po einfach die beste Wirkung gezeigt. Auch kleinere Ekzeme oder Ausschlag heilt mit der Windelcreme schnell wieder ab (und wenn nicht: auf zum Arzt!).

 

Und das war’s auch schon! Verrückt, oder? Eigentlich brauchst du also nur vier bis fünf Pflegeprodukte für Babys für die erste Zeit nach der Geburt. Auf Seife oder Waschgel haben wir bewusst verzichtet. Wasser reicht in den ersten Wochen vollkommen aus, irgendwann kann dann ein wenig Baby-Waschgel ins Badewasser gegeben werden. So bleibt alles sauber und Babys Haut wird nicht unnötig gereizt.

 

**Pr-Sample

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