Warum du manchmal einfach Nein sagen musst und hier nicht viel passiert ist

Nein sagen. Manchmal ganz schön schwer, oder? Das musste ich in den letzten Monaten auch lernen. Auf dem Blog ist in dieser Zeit nicht viel passiert. In unserem Leben dafür umso mehr. Wir sind umgezogen. Und zwar nicht nur von einer Wohnung in die andere, sondern auch in eine andere Stadt. Ich hatte mir vorher schon gedacht, dass es anstrengend werden würde. Dass ein Umzug mit Kleinkind aber so viel Energie und Zeit kostet, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können.

Zum Glück ist der Umzug geschafft, die allermeisten Kisten ausgepackt (ja, es stehen tatsächlich immer noch welche hier rum) und wir fühlen uns angekommen. Trotz der ganzen Anstrengung, habe ich durch den Umzug viel darüber gelernt, wie ich mit meiner Energie und Zeit wirtschaften muss und welche Kompromisse manchmal nötig sind.

nein sagen

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Umzug Ahoi: Prioritäten und Grenzen setzen

Ab dem Tag, an dem wir den Mietvertrag unterschrieben hatten, stand eine Aufgabe immer an erster Stelle: Kisten packen, Umzug organisieren, Strom-, Internet- und Wasseranbieter kündigen oder wechseln. Und nach dem Umzug alles wieder auspacken und einrichten. Wenn nebenbei ein Kleinkind jede Kiste wieder säuberlich auspackt, die du gerade eingepackt hast, dann dauert nicht nur alles doppelt so lange, es geht teilweise überhaupt nicht voran.

Ich entschied deshalb schnell, dass ich nur packen kann, wenn Klein R. schläft oder in der Kita ist. Und nebenbei musste ich auch noch meinen Aufträgen nachgehen und die ganz alltäglichen Dinge wie Wäsche waschen, einkaufen etc. erledigen. Denn Klein R.s Papa war zu dieser Zeit beruflich bedingt nur selten in der Stadt. Ich kam schnell an meine Grenzen und musste ganz klar Prioritäten setzen. Dabei blieb dieser Blog einfach auf der Strecke, genau wie der eine oder andere Auftrag. Das ärgerte mich, da ich schon so viel Herzblut in Baby oh Baby gesteckt hatte und mir eigentlich keine Pause gönnen wollte. Als zu guter letzte natürlich kurz vor dem Umzug unser aller Immunsystem zusammenbrach und wir krank unseren Urlaub absagen mussten, zog ich die Reißleine: Umzug, Arbeit und Klein R. – mehr geht einfach nicht. Und ab diesem Zeitpunkt war es Ok für mich. Schließlich ging es auch einfach gar nicht anders.

Nein sagen

Ich arbeite (meistens) gern und das auch viel. Und wenn dann ein Auftrag um die Ecke kommt, auf den man schon lange gewartet hat, aber einfach keine Zeit und keine Energie hat – dann muss man manchmal Nein sagen. Was mir teilweise sehr schwer fiel. Auch wenn alte Freunde zur Party einladen, deine Augenringe aber schon bis zu deinen Zehenspitzen reichen, musst du manchmal eben Nein sagen. Gute Freunde haben Verständnis und wenn ein Auftraggeber wirklich an dir interessiert ist, wird er sich wieder bei dir melden. Und wenn nicht, dann wartet schon ein anderer Job auf dich. Versuche, mit Selbstbewusstsein in die Zukunft zu schauen, alles andere wäre verschwendete Energie!

Realistische Pläne für die Zeit nach dem Umzug schmieden

Ich bin ein Mensch, der gerne plant. Das motiviert mich, einfach weiter zu machen und gibt mir Selbstsicherheit. Auch, wenn es mal nicht so rund läuft. Für Baby oh Baby habe ich mir Folgendes vorgenommen: Ich poste dann einen neuen Artikel, wenn ein Thema es mir wirklich wert ist, aufgeschrieben zu werden. Das heißt, dass die Posts nicht in einer festgelegten Regelmäßigkeit erscheinen, sondern eben so, wie mir es gefällt. Denn hey, diese Seite soll ja nicht nur dir, sondern auch mir Spaß machen!

 

Wann hast du das letzte Mal Nein gesagt? Oder fällt dir das auch so schwer und warum ist das so? Ich freue mich über deinen Kommentar!

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