9 Ideen für dein Business als Mompreneur

Elternzeit selbstständig machen

Im Artikel Wie du deinen Job an deine Familie anpassen kannst, konntest du bereits lesen, wie du durch flexible Arbeitszeiten und Homeoffice mehr Zeit mit deiner Familie verbringen kannst. Tatsächlich bringt die Selbstständigkeit dir aber noch viel mehr Vorteile und vor allem, wenn du dich während deiner Elternzeit selbstständig machst.

Du denkst jetzt vielleicht: Aber das ist doch viel zu unsicher, gerade, wenn ich auch für den Familienunterhalt sorgen muss! Keine Sorge, ich werde dich nicht dazu überreden, deinen sicheren Job zu kündigen und den Sprung ins kalte Wasser der Selbstständigkeit zu wagen.

In der Elternzeit selbstständig machen

Während der Elternzeit hast du alle Hände voll zu tun mit deinem Nachwuchs. Wenn du dir den Alltag etwas erleichterst, bleibt aber wahrscheinlich noch Zeit übrig, um dir einerseits kleine Pausen zu gönnen. Andererseits kannst du die kostbare Zeit nutzen, um dir ein eigenes Business aufzubauen. Es gibt kaum einen besseren Zeitraum als die Elternzeit, um dich selbstständig zu machen. Denn du bist einerseits finanziell abgesichert durch das Elterngeld, andererseits hast du den Kopf frei für deine eigenen Projekte. Und drittens ist es vermutlich eine willkommene Abwechslung zu Wickeln, Brei kochen und Co.

Aber Achtung: Du musst deinen Arbeitgeber über deine Selbstständigkeit informieren, auch wenn du in Elternzeit bist. Lies mehr dazu hier. Besonders, wenn du erst einmal nur nebenberuflich selbstständig sein möchtest, sollte dein Arbeitgeber aber eigentlich nichts dagegen haben.

Die richtige Business-Idee finden

Ja, du willst dein eigenes Business. Dir kommt aber immer wieder die Frage in den Kopf: Was könnte ich mit meinen Fähigkeiten anfangen, um damit auch Geld zu verdienen?

Im Folgenden habe ich dir 9 Ideen zusammengestellt, die dir einen Anstoß für dein Business geben können. Überlege, welche deiner Fähigkeiten du bei welcher Idee gut nutzen könntest oder für die du dich einfach fortbilden könntest.

Jede der folgenden Ideen kannst du weitgehend oder komplett von deinem Homeoffice aus ausüben.

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Freelancing

Du kannst gut schreiben, Grafiken entwerfen und Bilder bearbeiten, fotografieren oder Webseiten bauen? Dann hast du die perfekten Skills, um damit als Freiberuflerin durchzustarten!

Die Elternzeit kannst du gut nutzen, um dir eine Webseite zu bauen, auf der du deine Angebote präsentierst. Außerdem kannst du für Freunde oder Bekannte deine Dienste kostenlos anbieten und diese Projekte als Referenz anschließend auf deiner Webseite anführen. Im besten Fall bekommst du so Testimonials, also deine Probekunden schreiben kurze Bewertungen über dich und deine Arbeit, die du ebenfalls auf deiner Webseite veröffentlichen kannst und die potenziellen Kunden einen Eindruck deiner Professionalität geben.

In Ergänzung zu deinen größeren Aufträgen kannst du auch mit kleineren Texten und deinen alten Fotos auf der Festplatte Geld verdienen.

Texte verkaufen

Texterbörsen wie content.de* oder textbroker.de bieten dir kleinere Texterjobs an. Diese sind ehrlicherweise nicht üppig bezahlt. Wenn du dir aber einen Namen machst, bekommst du du auf Dauer wahrscheinlich direkt Aufträge von Kunden der Plattformen, für die du auch mehr Geld verlangen kannst.

Fotos verkaufen

Fotos, die viel zu schade sind, um auf deiner Festplatte zu verstauben, kannst du bei Fotolia.de* hochladen. Wird dort dein Foto verkauft, bekommst du eine Provision dafür.

Webseiten erstellen

Wenn du bereits ein paar Webseiten erstellt hast, kannst du dies zum Teil deines Angebots machen. Deine schon veröffentlichten Webseiten dienen hierbei als Arbeitsproben. Besonders beliebt sind Webseiten auf WordPress-Basis, da es eine Fülle an ansprechenden Themes gibt. Eine riesige Auswahl an wunderschönen Themes findest du zum Beispiel bei Themeforest*

Online-Shop eröffnen

Du träumst davon, deine eigenen oder deine Lieblingsprodukte in einem Online-Shop zu verkaufen? Vielleicht denkst du, dass das viel zu viel Arbeit ist. Produkte einkaufen, in den Shop einstellen, Bestellungen verwalten, Pakete packen und verschicken – und wo sollen die Produkte eigentlich gelagert werden?

Ja, ein Online-Shop mit eigenen Produkten im klassischen Sinne macht sehr viel Arbeit. Es gibt aber ein paar Möglichkeiten, wie du einen Online-Shop betreiben kannst, ohne selbst für die Programmierung der Seite zu sorgen. Manche dieser Möglichkeiten erfordern nicht einmal, dass du selbst Produkte verpackst und verschickst.


DaWanda
*

Dawanda kennst du vielleicht schon, weil du dort selbst Produkte gekauft hast. Ich habe dort zum Beispiel diese praktische und wunderschöne Wickelunterlage* gekauft, die hier dauernd zum Einsatz kommt.

Du kannst stricken, nähen, Grafiken erstellen oder bist ähnlich kreativ im Einsatz? Dann mach‘ dein Hobby zum Beruf und erstell dir einen eigenen Dawanda-Shop mit deinen Produkten. Hier hast du zwar noch den Aufwand mit der Produktion, dem Verpacken und Verschicken, der Shop selbst wird aber von Dawanda gestellt und du bekommst über die große Reichweite von Dawanda viele potenzielle Kunden auf deinen Shop weitergeleitet.


Spreadshirt
*

Du möchtest mit der Produktion, dem Verpacken und Versenden gar nichts zu tun haben? Dann könnte Spreadshirt* für dich genau das Richtige sein. Du kannst dir einen eigenen Shop erstellen, T-Shirts, Hoodies, Lätzchen und natürlich auch Babykleidung selbst designen und sie in deinem Shop verkaufen. Spreadshirt übernimmt dann den Druck deiner Designs auf die Kleidung oder Accessoires, verpackt und verschickt die Ware innerhalb von ein paar Tagen an deinen Kunden. Du erhältst dann einen Anteil des Verkaufspreises. Die Höhe des Anteils kannst du selbst bestimmen!

Wenn du einen eigenen Blog oder eine Webseite hast, kannst du deinen Spreadshirt-Shop dort einbinden. Die besten Tools für deine eigene Webseite findest du in den Ressourcen. Der Shop funktioniert aber auch auf Spreadshirt allein.

Amazon*

Kennst du jemanden, der noch nie auf Amazon* bestellt hat? Ich nicht. Amazon ist die größte Online-Shopping-Seite und genießt unter seinen Kunden großes Vertrauen. Das kannst du dir zunutze machen und dir mit Hilfe von Amazon einen eigenen Shop erstellen. Dafür meldest du dich beim Amazon Partnerprogramm an. Erstell dir nun eine eigene Webseite, zum Beispiel auf WordPress. Hier kannst du nun Produkte, die du auf Amazon ausgewählt hast, in einen Shop integrieren. Ein gutes Plugin hierfür ist WooCommerce. Das können zum Beispiel Hundehalsbänder, Kinderbettwäsche oder auch Stuhlkissen sein – such dir ein Thema, das dich interessiert und worüber du auf deiner Seite zusätzliche Informationen anbieten kannst.

Eine Anleitung, um dir einen Amazon-Shop auf deiner Webseite zu erstellen, ist bereits in Planung!

Bloggen

Wenn du schon bereits bloggst, kannst du dein Hobby ebenfalls zum Teil deines Business als Mompreneur machen. Nutze Affiliate Marketing, Kooperationen oder Advertorials, um mit deinem Blog Geld zu verdienen. Dafür brauchst du eine gewisse Reichweite.

Wenn du lernen willst, wie du deinen Blog erfolgreich aufbauen und damit auch Geld verdienen kannst, empfehle ich dir das Blog-Camp*.

 

Coaching

Du kennst dich mit einer Sache richtig gut aus und möchtest dein Wissen weitervermitteln? Dann biete Coaching-Sitzungen an. Du kannst diese einfach telefonisch oder visuell unterstützt über Skype laufen lassen. Es gibt viele Möglichkeiten, in welchen Bereichen du andere coachen kannst:

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Gesunde Ernährung
  • Shopping-Beratung
  • Babyernährung
  • Ordnungsberatung
  • Stilberatung
  • Farbberatung

und, und, und…

 

Du siehst, es gibt nicht nur einen Weg für dein Business als Mompreneur. Und auch hier sind längst nicht alle Möglichkeiten aufgezählt.

Welche Idee schwirrt dir im Kopf herum? Willst die Elternzeit dafür nutzen, dich selbstständig zu machen? Ich freue mich über deinen Input in den Kommentaren!

4 Gedanken zu “9 Ideen für dein Business als Mompreneur

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