5 Strategien, damit du mehr Zeit für dich und dein Baby hast (und weniger für den Haushalt aufwenden musst)

Mehr Zeit für dich und dein Baby

Einkaufen, kochen, Wohnungsputz, Aufräumen… ich könnte die Liste der täglich oder wöchentlich anfallenden Aufgaben bei uns noch ewig weiterführen. Und wir sind sicher nicht allein damit.

Ohne Kind haben wir das alles neben der Arbeitszeit noch ganz gut hinbekommen. Es geht auch jetzt noch irgendwie. Aber irgendwie bedeutet konkret, dass wir einen großen Teil unserer Freizeit für die Bewältigung dieser Aufgaben opfern müssen. Zeit, die wir eigentlich lieber zu dritt als Familie für Ausflüge nutzen würden. In der wir gerne auch mal entspannen würden. Zu dritt auf dem Sofa rumliegen und uns Geschichten erzählen. Oder einfach mal nichts tun.

Ich hab mir dann irgendwann gedacht, dass wir unsere Familie doch als eine Art Betrieb ansehen können. Oder ein familiengeführtes Unternehmen. Wie auch immer: Unternehmen lagern Aufgaben, die sie selbst nicht oder nicht gut ausführen können, gerne aus. Die folgenden Strategien haben unseren Alltag extrem erleichtert. Für manche davon muss man ein wenig Geld in die Hand nehmen, andere sind völlig kostenfrei.

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1. Lieferdienst für Einkäufe nutzen

Was mir erst ziemlich dekadent erschien, fällt für mich jetzt unter die Kategorie „Warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht?“. Es gibt inzwischen einige Supermärkte, die deine Einkäufe bis zu deiner Wohnungstür tragen. Bei manchen kannst du direkt online bestellen, andere bringen dir deine von dir im Supermarkt zusammengestellten Einkäufe im Anschluss nach Hause. So oder so fällt die Schlepperei weg.

Wir nutzen inzwischen Rewe als Lieferdienst, da uns die Bedienbarkeit im Online-Shop gut gefällt. Wenn wir hier einkaufen, müssen wir nicht einmal mehr vor die Tür. Das Auto kann stehen bleiben, die Parkplatzsuche entfällt und der proppenvolle Supermarkt ist jetzt auch nicht unsere Lieblingslocation am Wochenende. Jetzt können wir abends die Bestellung fertig machen und müssen uns dann nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen oder extra Zeit fürs Einkaufen einplanen.
Damit wir die Lebensmittel-Lieferung gut planen, haben wir uns einen wöchentlichen Speiseplan erstellt, siehe nächster Punkt.

2. Speiseplan erstellen

Das mutet schon ein bisschen wie Hausfrauenschule an und macht am Anfang etwas mehr Arbeit, auf Dauer spart es aber Zeit und Frust. Ich habe diesen tollen (und kostenlosen) Speiseplan für eine Woche von A lovely journey heruntergeladen und ein paar Mal ausgedruckt. Dann haben Ben und ich uns hingesetzt und überlegt, was wir morgens, mittags, abends essen möchten und wie wir die Mahlzeiten so gestalten können, dass Klein R. immer etwas von uns mitessen kann – klassische Familienkost eben. Wenn dein Kind noch Babybrei isst, kommt eben auch der jeweilige Brei mit auf den Speiseplan und du siehst sofort, welche Zutaten dir dafür noch fehlen.
Wenn eine Woche ausgefüllt ist, können wir die Bestellung für die Lebensmittel machen. Manche Sachen wie frisches Gemüse oder Fleisch müssen eventuell in der Mitte der Woche nachgekauft werden. Ansonsten hat sich die immer wiederkehrende (und bei uns manches Mal nervenraubende) Diskussion „Was wollen wir heute essen?“ nun erledigt.

Wir heben die abgedienten Speisepläne übrigens auf und kreieren aus den bewährten Gerichten dann neue Speisepläne. Bewährt haben sich Gerichte, die einerseits natürlich gut schmecken und andererseits schnell zubereitet sind. Ich bin immer auf der Suche nach neuen tollen und schnellen Rezepten für unseren Speiseplan. Hast du Ideen? Dann ab damit in die Kommentare!

3. Putzhilfe

Ich kenne viele Paare oder Familien, die es sehr abwegig finden, eine Putzhilfe zu engagieren. Meine Mutter war alleinerziehend und berufstätig und ohne Putzhilfe wäre der Familienalltag kaum zu bewältigen gewesen. Ich bin also schon damit aufgewachsen und es war sicher nicht so, dass wir wahnsinnig viel Geld zur Verfügung hatten.

Denn natürlich ist eine Putzhilfe auch immer eine finanzielle Sache. Wir möchten zum Beispiel einen angemessenen Stundenlohn zahlen und eine offizielle Rechnung haben. Das macht die Unterstützung beim Saubermachen auf jeden Fall teurer. Aber es muss ja nicht unbedingt jede Woche eine Putzhilfe kommen. Wenn einmal im Monat eine Grundreinigung gemacht wird und du ansonsten wöchentlich eher oberflächlich sauber machst, hast du auf jeden Fall viel Zeit gewonnen und musst nicht so viel ausgeben. Ansonsten wäre ein Gutschein für ein paar Einsätze einer Putzhilfe doch auch ein tolles Geschenk zur Geburt, oder? Lass das Thema vor Freunden und Verwandten doch ruhig öfter mal zur Sprache kommen – sie werden den Wink hoffentlich verstehen.

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Übrigens bin ich eh ein großer Fan des Elternzeit-Slogans: Beim Saugen muss es knistern, sonst lohnt es sich gar nicht.

Also: Du sparst dir auch jede Menge Stress in deiner Elternzeit, wenn du nicht auf lupenreine Sauberkeit Wert legst.

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4. Lieferdienst

Ich bin im Artikel 10 Dinge, die uns die Elternzeit extrem erleichtert haben schon darauf eingegangen. Da kann der Speiseplan noch so ausgeklügelt sein, es gibt Situationen, da möchte sich niemand an den Herd stellen. Wenn alle mal wieder durch verschiedenste Viren und Bakterien flach liegen. Oder die Zeit davonrennt und dein Baby eigentlich schon längst im Bett sein müsste, du aber unfassbar großen Hunger hast. Oder dein Wurm einen dieser Tage hat, an denen du ihn nirgendwo ablegen kannst und auch das Tragetuch keine Option ist.

Für solche Situationen haben wir ein paar Lieferdienste bei Lieferando*, bei denen wir in der Speisekarte immer fündig werden.

5. Immer wieder gründlich ausmisten

Manche nennen mich spartanisch, ich würde mich eher als „minimalist in training“ bezeichnen. Wir haben nicht viele Sachen. Ich hinterfrage oft den Sinn und Zweck von Gegenständen, die lange irgendwo herumliegen.

Manchmal liegen sie dort einfach nur, weil sie keinen festen Platz haben, wo sie hingehören. Dann versuche ich, einen Platz dafür zu finden, der Sinn macht. Zum Beispiel, weil hier andere Gegenstände dieser Art lagern (zum Beispiel Stifte alle in eine Schublade. Oder Schuhe alle in einen Schrank. Und Bücher alle in ein Regal – nicht in drei verschiedene in unterschiedlichen Zimmern).

Sehr inspirierend fand ich hier das Buch von Marie Kondo*. Die Autorin und Aufräumberaterin empfiehlt, alle Gegenstände einer Art an einem Ort zu lagern. Dann stehst du auch nie wieder ratlos vor einem herumliegenden Gegenstand und überlegst, wo du ihn denn nun verstauen könntest.

Oft benutzt aber auch keiner von uns diese Gegenstände. Dann werfe ich sie ziemlich oft einfach weg. Oder sammle sie in einer großen Tüte, die ich dann regelmäßig zu einem Sozialkaufhaus fahre. Je nachdem, ob die Gegenstände noch für jemanden einen Wert haben könnten.

Jedenfalls bin ich überzeugt, dass wir durch diese Maßnahmen weniger aufräumen müssen. Das größte Chaos entsteht nach wie vor in der Küche beim Kochen und natürlich durch Klein R.s Spielzeug. Unterlagen, Kleinkram etc. liegen hingegen viel seltener herum.

Du hast auch ein paar Strategien auf Lager, um euren Familienalltag leichter zu gestalten und mehr Zeit füreinander zu finden? Dann ab damit in die Kommentare!

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3 Gedanken zu “5 Strategien, damit du mehr Zeit für dich und dein Baby hast (und weniger für den Haushalt aufwenden musst)

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