10 Dinge, die uns den Alltag extrem erleichtert haben (Teil 2)

Baby-Alltag Elternzeit

Wie schon im ersten Teil dieser Liste stelle ich hier die Dinge vor, die uns in unserer Elternzeit gute Dienste erwiesen haben. Die uns etwas Stress genommen und ein bisschen mehr Entspannung gegeben haben. Keine Liste für die Erstausstattung, sondern kleine Helfer für Mama und Papa.

Ärmellätzchen

Klein R. liebt das Essen genauso wie wir. So sieht sie danach aber auch aus. Egal wie vorsichtig wir mit dem Breilöffel waren, sie spuckte um sich, riss uns den Löffel aus der Hand oder schmierte Banane in ihre Haare. Was die Haare angeht, hilft natürlich auch kein Lätzchen (oder gibt es etwa Lätzchen, die auch den Kopf bedecken?). Wir haben auch nichts dagegen, wenn Klein R. sich ein wenig beim Essen austobt, es befühlt, auf dem Tisch herumwischt oder ausspuckt, wenn ihr etwas nicht schmeckt. Sie soll Lebensmittel mit allen Sinnen kennenlernen.

Aber sie jedes Mal nach dem Essen komplett umzuziehen, kostete viel Zeit und Nerven. Zum Glück entdeckte ich irgendwann die praktischen Ärmellätzchen. Hier sind auch die Arme gut vor Babybrei und Banane geschützt,  das Lätzchen kann nicht so schnell verrutschen und es ist wasserfest. Dieses von Lässig* fanden wir besonders gut, weil es sehr robust und frei von Schadstoffen ist.

Mobile Wickelunterlage

Anfangs benutzen wir unterwegs nur Mullwindeln, dann Einwegwickelunterlagen zum Wickeln. Mich störte aber, dass wir dann nicht nur die Windel und Tücher wegwerfen mussten, sondern gleich noch die Unterlage. Außerdem flogen Windeln, Tücher und alles andere wild in meinem Rucksack durcheinander.

Ich fand dann diese selbstgenähte Wickelunterlage aus Stoff*, die nicht nur immer wiederverwendet, gewaschen und auf eine handliche Größe zusammenfaltbar ist. In ihre Taschen passen auch ein paar Windeln und Feuchttücher, die so beim Wickeln immer griffbereit sind. Diese dienen auch als weiche Kopfunterlage, wenn das Baby irgendwann einmal die Dimensionen der Unterlage sprengt und man quasi eine Verlängerung braucht.

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ErgoBaby Trage

Ich war mir anfangs gar nicht sicher, ob wir die ErgoBaby Trage wirklich benutzen würden, da wir Klein R. die ersten Monate eigentlich nur in einem Tragetuch von Hoppediz* getragen haben. Mit etwa fünf Monaten wurde sie aber einfach zu schwer für das Tragetuch. Ich weiß, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder noch viel länger im Tragetuch tragen, aber wir bekamen beide auf Dauer Rückenschmerzen. Außerdem strampelte sich unser Baby irgendwann beim Einwickeln in das Tuch immer wieder frei, sodass es nicht möglich war, sie sicher festzubinden.

Klein R. ist ja generell kein großer Fan von ihrem Kinderwagen gewesen, also nutzen wir ab dann hauptsächlich die Trage von ErgoBaby*. Nicht nur draußen. Ein kurzes Nickerchen zwischendurch? Ab in die Trage! Zahnschmerzen, Fieber, Unwohlsein? Ab in die Trage! Nächtliche Baby-Parties? Ab in die Trage zum Einschlafen und dann mit Trage ins Bett legen. Ich weiß wirklich nicht, was wir ohne die Trage (und vorher auch das Tragetuch) gemacht hätten. Vermutlich wären uns irgendwann die Arme abgefallen, wenn wir Klein R. immer auf dem Arm gehabt und nicht in die Trage gesteckt hätten.

Walk Overall

Ich dachte immer, dass der Walk Overall von Disana* eher so ein Trendprodukt ist, das urbane Eltern kaufen, die nur im Bio-Supermarkt einkaufen und ihr Kind im Fahrrad-Anhänger transportieren. Ok, mindestens zwei dieser Klischee-Punkte erfüllen wir auch so halb. Wie dem auch sei – sobald der Herbst aber für kühlere Temperaturen sorgte, sah ich ein, dass wir etwas Wärmendes für Klein R. brauchten.

Walkwolle hält richtig muckelig warm und ist trotzdem atmungsaktiv. Das heißt, dass die kleinen Mäuse darin nicht so schwitzen wie in Fleeceanzügen. Sowohl für die Trage als auch den Kinderwagen fanden wir den Wollwalkoverall extrem praktisch. Schnell an und ausgezogen, wenns windiger war noch die Kapuze über die Mütze gezogen und ein stets wohl temperiertes Baby. Wir haben den Overall drei Nummern zu groß gekauft, aber man kann ihn an Armen und Beinen gut umkrempeln und so hat sich die Investition richtig gelohnt.

Spucktücher

Meine Mutter hat uns vor der Geburt mit massig Spucktüchern (oder auch Mullwindeln genannt) versorgt. Ich weiß noch, wie ich dachte: „So viele?!“. Ja, und dann war Klein R. da und ein Spuckkind vor dem Herrn. Wo immer wir auch mit ihr standen oder saßen, der nächste Milchschwall aus dem kleinen Mund ließ bestimmt nicht lange auf sich warten. Deshalb lagen in der ganzen Wohnung Spucktücher verteilt, um das Baby, uns, den Boden oder auch mal das Sofa abzuwischen. Obwohl wir fast jeden Tag gewaschen haben, wurden die Spucktücher trotzdem schnell knapp. Also: Einen guten Vorrat anlegen! Wir fanden schlichte, weiße* gut, geschenkt bekommen haben wir aber auch welche mit niedlichen Mustern*.

Hier kannst du den ersten Teil der Liste nachlesen>>

Gibt es noch mehr Dinge, die du für deine Elternzeit als unverzichtbar empfunden hast? Dann ab damit in die Kommentare!

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2 Gedanken zu “10 Dinge, die uns den Alltag extrem erleichtert haben (Teil 2)

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