10 Dinge, die uns den Alltag extrem erleichtert haben (Teil 1)

10 Dinge, die uns den Alltag erleichtert habenSchon in der Schwangerschaft war ich regelmäßig ratlos:

  • Was brauchen wir für unser Baby?
  • Welche Babyausstattung ist wirklich notwendig?
  • Und warum ist das alles so teuer?

Ich las Ratgeber, Blogs, fragte Freunde und meine Mutter, zerbrach mir den Kopf und war am Ende kein Stück schlauer als vorher.

Jetzt, da ich das Mamalevel „Baby“ erfolgreich beendet habe, gebe ich ratlosen Neuschwangeren in meiner Umgebung gerne folgende Liste für die Babyausstattung mit an die Hand. Sie beinhaltet Dinge, die uns die gemeinsame Elternzeit sehr erleichtert haben. Manche davon hatten wir schon vor der Geburt von Klein R., viele kamen nach und nach dazu.

Es ist keine übliche Liste à la „3 Strampler, 7 Bodies und 1 Schlafsack“. Auf die meisten dieser Dinge wären wir vor der Geburt nie von alleine gekommen (wenn wir sie nicht eh schon gehabt hätten). Sie haben sich im Babyjahr einfach schnell bezahlt gemacht. Und deshalb möchte ich sie mit dir teilen.

Und wenn nur ein Gegenstand dieser Liste dein Leben mit Baby leichter macht, dann hat sie schon ihren Zweck erfüllt!

Gemeinschaftskonto

Ein Konto? Ja, genau ein gemeinsames Girokonto für Mama und Papa. Wir haben natürlich jeder noch ein eigenes Girokonto. Aber spätestens, wenn der erste Windeleinkauf ansteht, geht es ans Rechnen. Denn nicht immer will nur Papa alles zahlen und Mama natürlich auch nicht. Besonders dann, wenn einer gerade in Elternzeit ist und wahrscheinlich nicht ganz so viel Geld ausgeben kann.

Wir haben ein Gemeinschaftskonto bei der Ing-Diba. Jeder von uns hat eine eigene EC- und Visa-Karte, sodass wir von überall aus auf die Familienfinanzen Zugriff haben. Wir überweisen per Dauerauftrag jeden Monat einen gewissen Betrag unseres Einkommens (oder Elterngelds) auf das Gemeinschaftskonto und können so alle davon leben. Ohne nervige Abrechnung am Monatsende. Ohne das blöde Gefühl, dass einer ja immer mehr bezahlt als der andere.

Dazu kannst du dir ohne großen Aufwand ein Tagesgeldkonto buchen. Hier sparen wir zum Beispiel am Monatsende übrig gebliebenes Geld für Urlaube, Autoreparaturen oder Nebenkostennachzahlungen. Und alles, was sonst noch so anfällt in einer kleinen Familie.

Trockner

Ich finde Trockner eigentlich ziemlich daneben. Wieso? Wäsche trocknet auch auf der Leine, ein Trockner ist laut, nimmt Platz weg und frisst Strom ohne Ende. Also weder gut für den Geldbeutel, noch für die Umwelt.

Dann kam Klein R. auf die Welt. Ich hatte immer gedacht, dass das ein Mythos ist, aber tatsächlich mussten wir jeden Tag Wäsche waschen. Nicht wie vorher ca. zwei Mal die Woche. Nein, jeden Tag!

Ich fand das nicht nur unglaublich nervig, wir bekamen bald ein Platz- und irgendwann auch ein kleines Schimmelproblem. Merke: 60er-Jahre Klinkerbauten sind erstens zu klein und zweitens zu schlecht isoliert für die Wäschetrocknung an der Luft in Wäschereiendimensionen.

Dauernd stand ein Wäscheständer im Weg. Die Fenster beschlugen nachts durch die hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Und trotz ständigen Lüftens zeigten sich bald klitzekleine Schimmelflecken an den kalten Ecken der Wohnung. Klitzeklein, aber sie waren da. Und Schimmel möchte man weder in der eigenen Nähe und schon gar nicht in der Nähe seines Babys!

Also wurde ein Trockner angeschafft. Und wenn schon Trockner, dann bitte der energieeffizienteste, der in unserem Budget zu haben war. Stiftung Warentest ist da immer eine gute Anlaufstelle. Das Testergebnis brachte uns dann dazu, diesen Wärmepumpentrockner von Zanussi zu bestellen*. Und diesen Trockner mag ich sogar ganz gerne, denn es steht nur noch selten ein Wäscheständer herum. Die meisten Sachen können wir nun direkt schranktrocken zusammenfalten und in die Schränke legen.

Lieferdienst

Wir essen gern. Und Klein R.s Papa kocht gern. Ein glücklicher Umstand! Aber besonders in der aufregenden Zeit nach der Geburt war oft keine Zeit da, um a) einzukaufen und b) ein leckeres und ausgewogenes Gericht zu kochen. Wir haben also regelmäßig unser Essen direkt nach Hause bestellt. Und das muss ja nicht immer ungesund sein (gerade für stillende Mamas wichtig zu wissen. Schließlich essen sie für ihr Baby mit). Asiatische Gerichte kommen oft mit viel Gemüse und nach der Schwangerschaft verspüren nicht wenige Frauen (auch ich!) eine unbändige Lust auf das vorher verbotene Sushi. Roher Fisch, Algen, Reis, Avocado…gesünder geht es kaum!

Besonders praktisch ist, wenn der Lieferservice eine App anbietet. Selbst hungrig und müde im Bett liegend, schafft man es über das Smartphone gerade noch so, seine Bestellung aufzugeben. Wir nutzen immer wieder verschiedene Lieferdienste über Lieferando*.

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Dampfgareinsatz

Wir wollten den Babybrei für Klein R. größtenteils selbst kochen, aber: möglichst schonend und günstig. Kurz gesagt, braucht man dafür nur einen kleineren Topf und einen Dampfgareinsatz.

Topf mit etwas Wasser befüllen, Dampfgareinsatz darüberlegen, grobgeschnittenes Gemüse (und Fleisch oder Fisch) hinein, Deckel zu, Herd an. In kürzester Zeit werden die Lebensmittel so gegart und die meisten Vitamine landen nicht im Kochwasser, sondern bleiben im Gemüse, Obst oder was auch immer du garen willst. Dann einmal mit dem Pürierstab alles schön zerkleinern – fertig!

Wir haben diesen Dampfgareinsatz aus Edelstahl*, er ist deshalb auf jeden Fall frei von Weichmachern, spülmaschinenfest und sollte viele Jahre halten. Wir garen darin auch gerne unser eigenes Essen.

Marmeladengläser

Ja, was will sie denn jetzt damit?

Babybrei einfrieren natürlich!

Wenn du noch effizienter selbstgekochten Brei herstellen möchtest, solltest du große Mengen kochen. Und sie dann einfrieren, damit sie frisch bleiben und bei Bedarf schnell im Wasserbad erhitzt werden können. Ich war oft genug in der Situation, dass ich spazieren gewesen bin und auf einmal war es schon Zeit für den Mittagsbrei. Da war ich heilfroh, dass ich nur schnell ein Marmeladengläschen mit Brei aus dem Tiefkühlfach holen musste und das Wasserbad den Rest für mich erledigte.

Es gibt eine große Auswahl an Behältern der üblichen Babyausstattungs-Hersteller. Die sind in größeren Mengen aber nicht ganz so günstig.

Mein Plan war zuerst, volle Brei-Gläschen zu kaufen, sie zu verfüttern und anschließend selbst zu befüllen. Noch besser schien mir dann, Gläschen günstig zu kaufen. Bei meiner Suche stieß ich dann auf diese für’s Marmelade einkochen gedachten Gläser*, die die perfekte Größe für mich hatten. Da sie für große Hitze gemacht sind, kann man sie direkt im Wasserbad mit Inhalt erhitzen, die Einfüllöffnung ist schön groß und häßlich sind sie auch nicht unbedingt. Und ja, dass wir so viele Gläser hatten, hat sich definitiv gelohnt! Der halbe Eisschrank war immer gut gefüllt mit Brei verschiedenster Sorten.

Hier geht es zu Teil 2 der Liste>>

Hast du auch ein paar Dinge, auf die du in deiner Elternzeit auf keinen Fall verzichten willst? Dann ab damit in die Kommentare!

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4 Gedanken zu “10 Dinge, die uns den Alltag extrem erleichtert haben (Teil 1)

  1. Hallo Marike, bin gerade über deinen Blog gestolpert, dank Brigitte Mom. Ich hab gesehen, dass du ihn erst dieses Jahr im Februar, also gaaanz frisch gestartet hast. Erstmal finde ich deine Posts prima. Die lesen sich ganz flott und angenehm. Dann wollte ich dir aber noch einen Hinweis geben: In diesem Artikel funktionieren die Links nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich ihn mit dem iPad lese?! Du kannst dir das ja mal anschauen. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf viele weitere Posts und wünsche dir viel Erfolg! LG, Sophie

    1. Liebe Sophie,

      danke erst einmal für das Lob – und deinen wertvollen Hinweis!
      Ich habe noch einmal an den Links gebastelt und jetzt müssten sie eigentlich funktionieren…sind wohl die typischen Kinderkrankheiten eines Blogs am Anfang 😉

      Ich freue mich, wenn du in Zukunft mal wieder vorbeischaust!

      Liebe Grüße,
      Marike

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